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Fotografische Ausrüstung

Teure und umfangreiche Ausrüstung spielt für tolle Aufnahmen erst mal keine Rolle! Eine gute Aufnahme entsteht zuallererst einmal durch das Sehen und die Vorstellungskraft des Fotografen. Zweitens muss der Fotograf die ihm zur verfügungstehende Technik einzusetzen verstehen und bedienen können. Die fotografischen Grundlagen bleiben immer die selben und müssen beherscht und verstanden werden.

Ich möchte damit nicht Abstreiten, dass gute Technik keine Auswirkunge auf das Resultat hätte, aber bis dahin kommt erst mal die Erfahrung und Fähigkeit des Fotografen.

Mit zunehmender Erfahrung habe ich gutes, und damit meist teures, Equipment zu schätzen gelernt. Im folgenden möchte ich einige Komponenten vorstellen mit denen ich so arbeite und für was ich diese so einsetze.


HINWEISE:
Dafür, dass ich hier diverse Produktmarken erwähne und verlinke, erhalte ich keinerlei Vergünstigungen. Alles hier erwähnte Equipment wurde von mir selber gekauf.
Die Produktbilder auf dieser Seite wurden von mir aus dem Internet bezogen.

Kameras

Bei DSLR-Kameras bin ich überzeugter Nikon-Nutzer. Erstens empfinde ich sie als angenehm, wenn ich sie in der Hand halte, und zweitens, schätze ich den exzelenten Dynamikumfang bei Nikon.

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Nikon D850: Heute mein Vollformat-Arbeitspferd. Damit mache ich heute den überwigenden Teil meiner Aufnahmen. Sie besitzt einen sehr schnellen und präzissen AF, kommt auch mit lichtschwachen Situationen gut zu schlage und besitzt einen sehr schnellen Verschluss.

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Nikon D7100:  Meine APS-C DSLR, welche ich überall dort einsetze, wo ich den bewusst den Crop-Faktor von 1.5x gegenüber den Vollformat-Kameras zum Einsatz bringen will.

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Nikon D600:  Meine alte und erste Vollformat DSLR, welche ich etliche Jahre äusserst geschätzt habe, und welche mir viele tolle Aufnahmen ermöglicht hat. Heute wird sie primär durch meine Tochter genutzt, und dient im Notfall als Vollformat-Backup.

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TIP VON MIR:
Bevor Du teure Bodys kaufst, investiere Dein Geld in gute Objektive. Erst wenn Du gute Objektive hast, kannst Du die Leistung eines teureren Body richtig ausnutzen. Hingegen bedeuten gute Objektive auch auf günstigeren Bodys einen deutlichen Gewinn. Dazu werden gute Objektive bei enstprechender Behandlung ein Leben lang halten, ein Body hingegen nicht.

Objektive

Auch hier greife ich gerne zur Originalmarke, welche zu meinen Kameras passt. Nikon produziert einfach excellente Objektive welche ich sehr schätze.

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Nikon 24-70mm f/2.8G ED AF-S NIKKOR: Das Objektiv, das bei mir standardmässig auf der D850 drauf ist. Für vielle Situationen ganau das richtige, mit einer guten Lichtstärke.
Unterdessen gäbe es eine Variante mit Bildstabilisator, manchmal wünschte ich mir den, ist mir aber das Geld momentan nicht wert.

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Nikon 14-24mm f/2.8G ED AF-S NIKKOR: Ein lichtstarkes Ultraweitwinkel, das trotzdem noch kein Fish-Eye ist. Ein excelentes Objektiv, dass ich liebe und primär in der Landschaftsfotografie einsetze. Dazu kommt es bei mir auch in der Astrofotografie zum Zuge. 

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Nikon AF-S VR Micro-Nikkor 105 mm 1:2,8G IF-ED: Eine lichtstarke Makro-Festbrennweite. Für mich eine ideale Brennweite für die Makrofotografie. Ein Objektiv, dass ein wunderbares Bokeh erzeugt und welches ich auch gerne für Portraits verwende.

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Nikon AF-S NIKKOR 70-200mm f/2.8G ED VR II: Ein Telezoom welches für die meisten Teleaufgaben ideal ist. Lichtstark und immer noch einigermassen problemlos transportiert werden kann. Leistet auch gute Dienste in gewissen Portrait-Situationen. Bei Wildlife-Aufnahmen kommt man aber schnell an die Grenzen der Brennweite, weshalb ich es dann häufig auf meiner D7100 nutze. Dabei können dann auch noch Telekoverter zum Einsatz kommen.

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Nikon AF-S NIKKOR 600 mm 1:4E FL ED VR:  Okay, damit wird es jetzt richtig gross, schwer und teuer. Ein sogenanntes Supertelle, welches ich speziel für Wildlife-Fotografie angeschaft habe. Ausgerüstet mit einem super Bildstabilisator und im verhältnis zur Brennweite anständiger Lichtstärke, welche auch den Einsatz von Telekonvertern zuläst. In Kombination mit meiner D850 komme ich so auf Brennweiten bis 1200mm , mit der D7100 sogar 1800mm. Solche Brennweiten erfordern aber ein ganz spezielles vorgehen.

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Nikon AF-S-Telekonverter TC-14E III: Ein Telekonverter, der auf meinen Teles zum Einsatz kommt. Ergibt auch dann immer noch ein zuverlässig gutes Bild.

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Nikon AF-S-Telekonverter TC-20E III: Ein Telekonverter, der auf meinen Teles zum Einsatz kommt. Das Ergebnis hängt stark von den äusseren Umständen ab. Auf dem 600mm Supertelle recht gut nutzbar, auf dem 70-200mm Zoom mögen mich die Resultate nich immer zu überzeugen.

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Kalibrierung von Objektiven:
Sowohl die Kamerabodys, wie auch die Objektive unterligen in der Prtoduktion gewissen Toleranzen. Auch wenn all diese Toleranzen eingehalten werden kann es dazu kommen das die Verwendung eines top Objektivs an einem top Body permanent zu leicht falschem Fokus führt. Gerade bei Aufnahmen mit Offenblende führt dies schnell zu unscharfen Aufnahmen. Bessere Kameras haben aus diesem Grund die möglichkeit den Fokus für jedes individuelle Objktiv fein zu Justieren und automatisch wider abzurufen. Seit einiger Zeit habe ich deshalb selber damit begonnen all meine Kamera-Objektiv-Kombinationen mit einer Software und speziellen Kalibrier-Targets zu kalibrieren. Es braucht einige Zeit, bis man den Resultaten vertraut. Ich selber führe jede Messung mindestens drei Mal durch um zu sehen, wie weit die Resulatet voneinander abweichen. Erst das gab mir das nötige Vertrauen mit den so gefundenen Werten auch aktiv zu fotografieren. Teilweise war ich verblüfft wie stark ich korrigieren musste, verwende ich doch Equipment aus dem Profibereich. Bisher mache ich damit aber positive Erfahrungen.
Ich verwende dazu die Software FoCal 2 Pro von Reikan inkl. deren Targets. Darüber hinaus teilweise noch den SpyderLensCal von datacolor. Primär nütz der SypderLensCal bei kürzeren Brennweiten für einen optischen Gegencheck der Resultate von FoCal. Bei längeren Brennweiten ist der aber so gut wie nicht mehr nutzbar.
Wichtig ist, dass man dies tatsächlich für jede Body-Objektiv-Kombination, gegenbenen falls sogar Body-Objektiv-Telekonverter-Kombination einzeln macht, die man verwendet. Bei den langen Brennweiten kann dies eine Herausvorderung werden, da beim Kalibrieren die Distanz zum Target von der Brennweite abhängt. Bei einer Brennweite von 600mm liegt diese bei 30m. Das geht in der Wohnung definitv nicht mehr - zu mindest bei uns.

Stative

Vielen ist es zu umständlich immer ein Stativ mitzuschleppen. Persönlich mache ich heute mind. 80% meiner Aufnahmen von einem Stativ weg, und empfehle dies gerade auch Anfängern.

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Stativsystem:  Mit einer Ausnahme verwende ich an all meinen Equipment einen Manfrotto MA 323 Schnellspannadapter mit Platte 200PL. Auf diese Weise kann ich schnell bspw. schnell zwischen dem Kameragurt und jedem Stativ wechseln. Oder auch mobile Blitzgeräte oder anderes Equipment auf meinen Stativen befestigen. Da dieses System über einen Sicherungsmechanismus verfügt ist auch ein versehntliches Öffnen durch bpsw hängenbleiben abgesichert.

Stativ für den Normalgebrauch:  Lange Zeit habe ich ein Manfrotostativ aus Aluminium verwendet. Dann bin ich auf eines aus Carbon umgestiegen und möchte das nicht mehr missen. Heute verwende ich ein Manfrotto MT190CXPRO4 (Carbon) mit einem Kopf Manfrotto MHXPRO-BHQ2. Diese begleitet mich auf den meisten Fototouren und auf auch Reisen. Das alte Aluminium Stativ wird heute von meiner Tochter verwendet oder mit kommt mit zusätzlichem Equipment wie mobilen Blitzgeräten oder Zielen für die Objekivkalibrierung zum Einsatz.

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Einbeinstativ:  Auch bei meinem Einbeinstativ setzte ich auf die Marke Manfrotto. Ich verwende ein Manfrotto 695CX mit einem Kopf Manfrotto 496RC2. Das Einbeinstativ kommt bei mir dann zum Einsatz, wenn ich kein Dreibein mitschleppen will, aber beim Einsatz eines Teleobjektivs trotzdem eine Abstützung benötige.

Stativ für schweres Equipment:  Mein Supertele 600mm mit der D850 bringt gute 6 kg auf die Waage. Deutlich zu viel für mein Manfrotto Stativ. Für solch schweres Equipment wird normalerweise ein spezielles Stativ mit speziellem Kopf verwendet. Ich verwende für diesen Einsatz ein Rollei Rock Solid Alpha Carbon Stativ
zur Zeit mit dem Fluidneiger Manfrotto 701HDV oder mit einem Gimbal Head von Benro. Hier ist dann auch eine andere Stativplatte als normal im Einsatz.

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Gimbal Head:  Auch als Affenschaukel bezeichnet, ein Statifkopf für Superteles. Richtig eingestellt, läst sich das Supertele sehr leicht und flüssig bewegen, und hält seine Neigung auch ohne dass die Kamera gehalten oder die Klemmen angezogen werden müssen. Hier verwende ich den Kopf von Benro GH2C aus Carbon. Dieser Kopf ist für deutlich mehr Belastung ausgelegt, als meine Objektiv-Kamerakombie auf die Waage bringt. Dies ist auch der Vorteil gegenüber meinem Fluidneiger von Manfrotto, welcher genau genommen überbelastet wird.

Nodalpunktadapter / Panoramakopf: Für die Aufnahme eines Panoramas oder sogar eines Kugelpanoramas verwende ich den Roundabout-NP Deluxe II 5R. Auch dieser ist wiederrum mit dem Manfrotto MA 323 Schnellspannadapter mit Platte 200PL ausgerüstet. Damit ist er sehr schnell auf meinem Stativ angebracht und mit dem normalen Kopf auch nivelliert. Ebenso kann danach die Kamera sehr schnell am Nodalpunktadapter befestigt werden.

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Filter

Auch in der digitalen Fotografie gibt es Effekte, welche nicht mit der Bearbeitung der Aufnahme nachgeholt werden kann. Diese Effekte können durch gewisse Filter schon im Aufnahmezeitpunkt erreicht werden. 

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Zirkulare Polfilter:  Mit dem zirkularen Polfilter können in Aufnahmen störende Spiegelungen unterdrückt und der Kontrast gestärkt werden. Dazu absorbiert der Polfilter gewisse Lichtanteile und lässt nur Lichtwellen einer bestimmten Richtung durch. Dazu lässt sich der äussere Ring des Filters drehen und der Effekt sofort im Sucher erkennen. Hier verwende ich häufig aber nicht ausschliesslich Filter der Marke Hoya.

B+W ND 1.8 und B+W ND 3.0: Diese Filter verwende ich um Langzeitaufnahmen machen zu können. Der dabei entstehende Effekt lässt sich auch mit nachträglicher Bearbeitung nicht mehr erzeugen. Neutraldichtefilter (ND) reduzieren die in das Objektiv eintretende Lichtmenge, dadurch verlängert sich die Verschlusszeit der Aufnahme ohne die Blende oder ISO verändern zu müssen. Dabei ND 1.8 (6 Blendstufen) ergibt eine um das 64fache und ND 3.0 (10 Blendstufen) um das 1000fache verlängerte Verschlusszeit.
Bei sollch starken Licht-Stoppern ist es absolut notwendig, dass keinerlei Restlicht um den Filter herum auf den Sensor gelangt. Damit habe ich mich für Schraubfilter entschieden, da diese zuverlässige Abdichtung gewährleisten.
Da ein schlechter ND-Filter farbveränderungen in den Aufnahmen verursachen kann, habe ich mich von Anfang an für die hochwertigen Schraubfilter von Schneider Kreuznach entschieden, und mache damit überaus positive Erfahrungen.

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LEE Grauverlaufsfilter: In gewissen Situationen, speziell in der Landschaftsfotografie, ist der Kontrast zwischen Himmel und Gelände zu gross. Entweder ich Belichte auf den Himmel und das Gelände versicht im Dunkeln, oder ich belichte auf das Gelände und der Himmel überstrahlt. Mit dem Grauverlaufsfilter ist es möglich die hellen Bereiche bereits während der Aufnahme um einige Blenden abzudunkeln und damit eine gleichmässigere Belichtung über das ganze Bild hinweg zu erhalten. Da die Schwelle zwischen den hellen und dunkeln Bereichen nicht zwingendermassen in der Mitte des Bildes liegt, und auch nicht immer horizontal durchs Bild verläuft, sollte diese an das jeweilige Motiv angepasst werden können. Damit erweisen sich Schraubfilter in diesem Falle als ungeeignet. Mit dem Lee-Filtersystem können die Filter annähernd beliebig verschoben und gedreht werden, bis es eben zum Motiv passt.

Hard Graded oder Soft Graded Grauverlaufsfilter: Da nicht in jedem Falle eine wirklich gerade Linie die hellen von den dunkeln Bereichen trennt, gibt es zwei Typen von Grauverlaufsfiltern. Hard Grade welche relativ hart und Soft Grade welche sanft vom hellen zum dunkeln Bereich wechseln. 

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Ich verwende sowohl für Hard wie Soft Graded drei verschiedene Stufen von Filter. ND 0.3, ND 0.6 und ND 0.9. Damit habe ich die Möglichkeit den hellen Bereich im Motiv wahlweise um 1, 2 oder 3 Blenden abdunkeln. Und zwar wahlweise mit relativ hartem oder sanftem Übergang.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Anwendung von Grauverlaufsfiltern etliches an Übung braucht und auch nicht überall nötig ist. Bei Lee-System kann ich sogar bis zu drei Filter kombinieren, was die Anwendung noch schwieriger macht. Mit moderner Bildbearbeitungstechniken lässt sich dieser Effekt zu einem ganzen Teil auch im nachhinein ins Bild einarbeiten. Mit der richtigen Technik möglicherweise sogar präziser auf die betroffenen Bereiche anwenden.

div. Zubehör

Neben all dem offensichtlichen Equipment kommt so manches weiteres zur Ausrüstung dazu.

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Sun-Sniper-Strap Pro Leder: Wenn ich Kameras mit den normalerweise mitgelieferten Kamerabändern um den Nacken trage, bekomme ich inner kürzester Zeit Nacken- und Kopfschmerzen. Dazu wollte ich ein System, welches mit meinem Manfrotto Schnellspannadapter kompatibel ist. Seit vielen Jahren verwende ich nun einen Sun-Sniper-Strap Pro aus Leder, an welchem ebenfalls ein Manfrotto Schnellspannadapter angebracht ist. So ist ein schneller Wechsel der Kamera vom Gurt auf das Stativ und zurück möglich, und bietet mir einen erheblich höheren Komfort und Sicherheit beim Tragen der Kamera.

Lowepro Street & Field Technical West: Das ganze Equipment will ja bei einer Fototour auch griffbereit mitgetragen werden. Zum Teil verwende ich da unterschiedliche Fotorucksäcke. Für den schnellen Einsatz habe ich jedoch eine Lowe S&F Technical West mit Lendengurt, welche ich mit unterschiedlichen Objektivköchern und Taschen bestücken kann. Dies ermöglicht mir einen schnelleren Zugriff auf das Equipment und einen hohen Tragkomfort. Auch wenn mich die Leute manchmal etwas schräg ansehen, bewährt sich dieses System für mich ausserordentlich.

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Supertelle Objektivtasche: Um auf einer Fototour auch das Supertelle transportieren zu können verwende ich ein 4Xpandable von Lenscoat, welches ich mit einem Gurtensystem als Rucksack auch über der Lowepro Weste gut Tragen und Handeln kann. Der mit dem Tele gelieferte Kopfer ist für solche Touren wenig geeignet.
Langsam dürfte wird wohl auch klar, dass die Anschafung eines Superteles auch die Anschafung an einigem Extra-Equipment nach sich zieht...

Timerfernauslöser: Für Aufnahmen ab Stativ ist in vielen Situationen ein Fernauslöser von grossem Vorteil. Dabei kann es sich um ein Kabel- oder Funkauslöser handeln. Für Langzeitaufnahmen ist dabei auch eine integrierte Timerfunktion von gorssem Nutzen. Sehr gerne verwende ich den zuverläsigen Timerfernauslöser DCCS Base von Hama, zu welchem ich auch diverse Anschlusskabel für meine unterschiedlichen Kameras besitze.

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Funkauslöser: In manchen Fällen möchte man die Kamera auch aus einer gewissen Distanz auslösen können. Dabei ist dann ein Funkauslöser gegenüber einem Kabelauslöser von Vorteil. Dazu verwende ich den Funkauslöser 868 von JJC, welcher im 2.4 GHz Band arbeitet.

Software

Ich fotografiere heute fast ausschliesslich im RAW-Format. Danach bearbeite und verwalte ich meine Bilder mit verschiedenen Werkzeugen am Computer.

Adobe Bridge: Meine Bilder verwalte ich grundsätzlich mit Adobe Bridge. Damit lade ich sie von der Speicherkarte bei mir ins Bildarchiv, bewerte sie, lösche die unbrauchbaren und bearbeite die EXIF-Daten. 
Adobe Lithroom: Die Grundentwicklung der RAW-Bilder mache ich in Adobe Lightroom. Als Dinge wie Objektivkorrektur, Kameraprofil, teilweise Belichtungskorrektur und Weissabgleich. Diese Bearbeitungsschritte kopiere ich gegebenfalls danach auf weitere ähnliche Bilder einer Serie.

Adobe Photoshop:  Die Bearbeitung der Bilder geschiet zum grössten Teil in Adobe Photoshop. So weit wie möglich arbeite ich dabei Non-Destruktiv und behalte alle meine angelegten Ebenen abgespeichert. Die Bilder werden als TIF-Daten abgelegt. Erst danach werden sie für die definitive Verwendung angepasst, verkleinert auf 8-bit reduziert und dann meist als JPG abespeichert. Das mache ich dann für jede einzelne Anwendung (Druck, Web-Veröffentlichung, Weitergabe) gesondert. Im Internet möglicherweise sogar für jede einzelne Homepage gesondert, da nicht überall die selben Grössen verwendet werden können. Ein verwendetes Bild, liegt also in diversen Varianten bei mir im Archiv..

In Adobe Photoshop mache ich intensiven Gebrauch von diverse Plugins

PTGui Pro: Panoramen stiche ich mit PTGui Pro, und zwar sowhol die normalen Panoramen, wie auch Kugelpanoramen. Damit habe ich die grösstmögliche Kontrolle über den Stiching-Prozess. Um das Programm wirklich ausnutzen zu können, muss man sich darin aber gut einarbeiten.
Pano2VR Pro: Um Panoramen, speziell Kugelpanoramen, im Internet veröffentlichen zu können, werden diese von mir mittels Pano2VR Pro aufbereitet.

Photomatix Pro: Ich mache häufig Braketingaufnahmen, also 3 bis 9 Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungsschritten. Wenn ich diese dann als HDR-Bilder aufbereite greife ich auf Photomatix Pro zurück, und Bearbeite danach das Resultat wie gewohnt in Adobe Photoshop. 

Die meisten Braketingaufnahmen werden von mir heute aber manuell mittels DRI-Techniken direkt in Photoshop aufbereitet. Das ist natürlich viel aufwendiger, bringt für meinen Geschmack aber die überzeugenderen Resultate.

Helicon Focus Pro/Premium: Für die Bearbeitung von Fokusstaking-Aufnahmen verwende ich Helicon Pro. Um dies erstellen der Stakingbilder steuern zu können, verwende ich heute die integrierte Staking-Funktion der D850, oder verwende die sehr starke Möglichkeit von Helicon Focus die Kamera fernsteuern zu können.
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datacolor Spyder5ELITE:  Im Internet treffe ich manchmal auf Fotogallerien, bei denen ich alle Bilder farblich komplett iritierend erlebe. Man kann über Geschmack streiten. Bei gewissen habe ich aber das Gefühl, diese Fotografen wissen gar nicht wie ihre Bilder auf fremden Bildschirmen wirken. Häufig habe ich dann den Verdacht, diese Fotografen arbeiten beim Entwickeln ihrer Aufnahmen an farblich unkalibrierten Monitoren.

Ich möchte wissen, was ich von der Druckerei erhalte, wenn ich meine Bilder für teures Geld gross ausdrucken lasse, und ich möchte wissen, dass jemand der meine Bilder auf seinem Monitor betrachtet zu sehen bekommt, zumindest dann, wenn er seinen Monitor farblich sauber kalibriert hat. Aus diesem Grund Kalibirere ich meinen Monitor selber regelmässig mit dem Spyder5ELITE von datacolor. Mit dem Resultat bin ich jetzt schon einige Jahre sehr zufrieden. Ich kann nur jedem dringend empfehlen das selber auch regelmässig zu machen. Das macht nicht nur beim Bearbeiten von Aufnahmen einen Unterschied sondern auch beim Betrachten von Aufnahmen.

Zu diesem Thema gehört für mich auch die Verwendung von Farbprofilen der Druckerei. Bevor ich ein Bild zum Druck gebe, besorge ich mir ein Farbprofil das auf die Kombination von Drucker, Papier und Tinte abgestimmt wurde. Damit mache ich dann in Photoshop ein sogenantes Softproof. Im besten Fall ist am Bildschirm kaum ein Unterschied im Bild zu erkennen. Wenn das Profil gestimmt hat, erlebt man bei der Lieferung der Bilder auch keine, meist sehr teuren, Überraschungen. Damit ist auch klar ein Bild welches ich drucken lasse, wird von mir noch einmal einer leichten Bearbeitung speziell für den Druck unterzogen.

Die Profile erhält man entweder direkt von der Druckerei, oder die guten Papierlieferanten stellen diese zum freien Download zur Verfügung. Dazu muss man aber wissen auf was für einem Gerät die Druckerei das Bild drucken wird. Heute ist für mich dieses Wissen eine Vorbedingung um einer Druckerei meine Bilder zum Druck zu überlassen. Eine Druckerei, die mir diese Information nicht zur Verfügung stellt wird von mir nicht berücksichtigt.

Dieter Bosli
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